Bus trip to Jhansi

After visiting the impressive temples of Khajuraho we left the north of India. Thereto we took a train to Hyderabad. But first we had to reach the railway station and the next station was in Jhansi, which is 171 km away from Khajuraho.
«Where is the problem?» you might think. Well, we went there by bus and a bus ride in India is very special. I will try to describe the 5 hours ride as precisely as possible to give you a feeling for it. Maybe then you will understand how glad we had been when we finally arrived in Jhansi. In order to express my impressions as good as possible, I will write in my native language.

Am Busbahnhof kam ein Mann auf uns zu und sagte, wir sollen ihm folgen, da der Bus am Eingang des Busbahnhofs halten wuerde. Dort kam dann ein zwielichtiger Typ zu uns und meinte, der Bus haette ein Problem und kaeme nicht; wir koennten aber fuer 16oo Rupien mit dem Taxi fahren. Kurze Zeit spater kam der Bus.
Unsere Rucksaecke verschwanden in der Heckklappe und wir bestiegen den Bus. Nachdem andere Mitreisende ihre Plaetze fuer uns raeumen mussten, quetschten wir uns auf die enge Sitzflaeche. Unter wildem Gehupe fuhr der Bus nun in den Busbahnhof ein, wo weitere Fahrgaeste zustiegen. Nachdem die Heckklappe unzaehlige Male auf- und zugeschlagen wurde, wussten wir gar nicht mehr, ob unsere Rucksaecke ueberhaupt noch da waren. Schliesslich ging die Fahrt los.
Der Mittelgang war, wie in Indien ueblich, voll mit Leuten, u.a. mit einem Jungen in einer Lederjacke, die er in seine Jeans gestopft hatte. Dieser glotzte uns unentwegt an, bis sich der Schaffner durch die Menge gedrueckt hatte um die Fahrscheine zu kontrollieren und ihn bei dieser Gelegenheit nach vorne schubste. Alles in allem war die Fahrt ueber die holprigen Pisten aber recht entspannt.
Nach 40 Minuten erreichten wir eine Ortschaft und ploetzlich hiess es, dass wir den Bus wechseln mussten. Fuer unsere Rucksaecke war nun eine Extragebuehr von je 10 Rupien faellig. Es dauerte ewig, bis es weiterging. Leute stiegen ein und wieder aus und wieder ein, wechselten die Plaetze und diskutierten. Das uebliche Chaos. Die Freude ueber die groessere Sitzbank war schnell getruebt, als sich herausstellte, dass wir sie mit einer dritten Person teilen mussten. Es war so eng, dass sich jeweils nur einer von uns beiden anlehnen konnte und der andere nach vorne gebueckt sitzen musste. So ging es zum Glueck nur 4½ Stunden lang. Die weitere Situation im Bus laesst sich so beschreiben, dass um den Fahrer herum noch circa 15 weitere Personen sassen oder standen, die bei jedem Schaltvorgang zur Seite weichen mussten.
Den Blick durch die Frontscheibe vermeidet man am besten. Die Fahrzeuge rasen frontal aufeinander zu, um sich im allerletzten Moment aneinander vorbei zu druecken. Dazwischen immer wieder Autorikschas, Motorroller, Fahrradfahrer und andere zwei- und vierbeinige Verkehrsteilnehmer.

…und das alles unter dem enormen Geraeuschpegel der schnatternden Leute im Bus, der lauten indischen Musik und dem permanenten und allgegenwaertigen Gehupe auf Indien’s Strassen.

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This entry was posted on Samstag, Dezember 12th, 2009 at 17:59 and is filed under traveling. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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